Juni 23 2016

Tierschutz in Europa

Europäische UnionHeute wird über den Brexit abgestimmt, aus diesem Anlass möchte ich mich heute mit der Rechtslage, zum Thema Tierschutz, in der Europäischen Union, beschäftigen.

Europa – EU Recht

Das EU-Recht gliedert sich in Primärrecht und Sekundärrecht. Die Verträge, d. h. die primären Rechtsvorschriften, sind die Grundlage für das Tätigwerden der EU ganz allgemein.

Die sekundären Rechtsvorschriften, also Verordnungen, Richtlinien, Entscheidungen und Beschlüsse, leiten sich von den in den Verträgen festgelegten Grundsätzen und Zielen ab.

Der Entscheidungsprozess

Das übliche Verfahren ist ein ordentliches Gesetzgebungsverfahren, dabei haben das Europäische Parlament und der Europäische Rat das gleiche Gewicht. Derzeit sind 96 Abgeordnete aus Deutschland im Europäischen Parlament. Für die Ausarbeitung und Durchsetzung der EU-Rechtsvorschriften ist die Europäische Kommission, die politisch unabhängige Exekutive der EU, zuständig.

*Europäischer Rat ist nicht zu verwechseln mit dem Europarat oder dem Rat der Europäischen Union

Grundgesetz und EU-Recht

Obwohl das europäische Recht prinzipiell Anwendungsvorrang gegenüber nationalem Recht geniesst (auch gegenüber dem nationalen Verfassungsrecht), steht es nicht über dem Grundgesetz. Der Artikel 23 des Grundgesetzes (Art. 23 GG) wird auch als Europa-Artikel bezeichnet. In Deutschland ist der Tierschutz seit 2002 im Grundgesetz verankert (Art. 20a GG).

Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.

Der Vertrag von Lissabon

Am 1. Dezember 2009 ist der Vertrag von Lissabon in Kraft getreten. Zur Regelung des Tierschutzes haben sich die Regierungen darauf verständigt, das Amsterdamer Protokoll zum Tierschutz als einen eigenständigen Artikel im Vertragswerk zu verankern.


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März 12 2016

Bär, Löwe und Tiger in Noah’s Arc

Bär, Löwe und Tiger in Noah's ArcIn Locust Grove/Georgia (USA) befindet sich das Tierschutzzentrum Noah’s Arc. Dort leben  der amerikanische Schwarzbär Balu,  der afrikanische Löwe Leo und der bengalische Tiger Shir Khan , sie werden „BLT“ genannt. Sie haben eine gemeinsame Leidensgeschichte und teilen sich ihr Gehege. Sie fressen, schlafen und spielen zusammen. Sie waren erst wenige Monate alt, als sie im Keller eines Drogendealers beschlagnahmt wurden. Sie waren in einem sehr schlechten Zustand, von Parasiten befallen, der Tiger war unterernährt, der Löwe hatte eine offene Wunde und der Bär trug ein Geschirr, das während des Wachstums nie verstellt wurde. Es war eingewachsen und musste operativ entfernt werden. Sie kamen 2001 in Noah’s Arc. Sie mögen sich, reiben sich aneinander, putzen sich gegenseitig und sind bis heute unzertrennlich.

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November 24 2015

Tierschutzbericht 2015

Der Tierschutz ist seit 2002 als Staatsziel im Grundgesetz verankert.

Artikel 20a

Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.

Der Tierschutzbericht 2015 beinhaltet die Jahre 2011 bis 2014.

Katzen

Es gibt derzeit geschätzte zwei Millionen streunender Hauskatzen bundesweit, Tendenz steigend. Das Thema 2.9.3 Katzen beginnt auf Seite 29 im Tierschutzbericht der Bundesregierung 2015, dabei geht es um eine mögliche Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Haus- und Hofkatzen. Da die Problematik der Streunerkatzen und unkastrierten Freigänger in Deutschland regional in unterschiedlichem Ausmaß auftritt, gibt es keine bundesweite Regelung. Die Landesregierungen entscheiden für die jeweils betroffenen Gebiete.

Nutztiere

Tierwohl ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Politik, Landwirte, Wirtschaft und Verbraucher stehen in der gemeinsamen Pflicht, sich für das Wohlergehen der Tiere aktiv einzusetzen. Abschnitt 2 beginnt auf Seite 17 mit der Tierhaltung und ab Seite 33 geht es um Tiertransporte.  Die Initiative Tierwohl stärken, mit Schwerpunkt Nutztierhaltung, wurde im September 2014 erstmals vorgestellt. Verbraucher können in dem Informationsportal z.B. Einkaufshilfen finden.

 

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März 7 2015

Forschung ja – Tierversuche nein!

Im letzten Jahr fand am 26. April 2014 in Berlin eine Demonstration  gegen Tierversuche statt. Es ging um die Kampagne Entwürdigt. Entstellt. Entsorgt. Das Bündnis Tierschutzpolitik Berlin, bestehend aus dem Tierschutzverein für Berlin und den Tierversuchsgegnern Berlin und Brandenburg, hatte gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund zur Demo aufgerufen. Anlass war der Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche. Insgesamt 2.997.152 Wirbeltiere wurden 2013 in Deutschland zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet, darunter 793 Katzen (siehe Statistik).

In diesem Jahr soll es wieder eine Demo in Berlin geben, am 25.04.2015 . Treff ist um 11.30 Uhr am Breitscheidplatz, Start um 12.00 Uhr.

Forschung ja - Tierversuche nein!e ja -

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Februar 27 2015

zoolove by zooplus und der Leygrafenhof

zoolove by zooplusVon der Charity-Marke zoolove by zooplus gehen 10% an eine Tierschutzorganisation, die von den Usern gewählt wird. Diese Aktion gibt es noch nicht so lange. Zuerst wurde eine Organisation für 3 Monate gewählt, ab sofort wird aller 2 Monate eine neue Tierschutzorganisation gewählt. Ab März kann wieder gewählt werden.

Napfunterlage aus der zoovole-Kollektion

Für die Zeit von Januar bis März 2015 wurde das Omihunde-Netzwerk gewählt. Ich freue mich darüber besonders, da ich auch für die Omihunde gevotet habe. Heute kam die neue Napfunterlage für Mina uns Momo, die leider keine guten Tischmanieren haben. Diese Napfunterlage besteht aus Silikon. Sie ist rutschfest und lässt sich abwischen, aber auch in der Spülmaschine reinigen. Das Beste daran ist der Rand, der verhindert, dass Flüssigkeiten den Boden verschmutzen.

Für April und Mai 2015 wurde das Tierheim Leygrafenhof von den Usern gewählt, das war auch mein Favorit, ich freue mich sehr. Frau Laporta und ihr Mann führen den Leygrafenhof als kleines privates Tierheim und unterstützen zudem bedürftige Hunde im Ausland (Spanien und Rumänien).

Vorstellung des Leygrafenhofs

Die Straßenhunde sind darum ein über Jahre ignoriertes Problem in vielen Ländern, was nun gerade im Ostblock zu immensen Tötungen auf grausamste Weise führt.

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Februar 24 2015

Eintagsküken

In der Geflügelproduktion werden die männlichen Küken aussortiert. Das Töten erfolgt dann durch Gasvergiftung oder durch Zerschreddern. Verschiedene juristische Kommentare kommen zu dem Schluss, dass die massenhafte Tötung direkt nach dem Schlüpfen aus rein wirtschaftlichen Gründen schwer mit dem Tierschutzrecht zu vereinbaren ist. Nordrhein-Westfalen und Hessen sind die einzigen deutschen Bundesländer, in denen das Töten männlicher Eintagsküken durch das Verbraucherschutzministerium per Erlass als tierschutzwidrig untersagt sind. Auf Klage von Brütereibetrieben in NRW wurde dieser Erlass gekippt: Das Verwaltungsgericht Minden hat dem Land Nordrhein-Westfalen untersagt, per Erlass das Töten männlicher Eintagsküken zu verbieten.

Endlich Ende des millionenfachen Kükenmordes in Deutschland? Bundesminister kündigt Taten an

In Deutschland werden jährlich ca. 45 Millionen männliche Eintagsküken getötet, weil sie aus Sicht der Geflügellobby wirtschaftlich nicht brauchbar sind. Der Deutsche Tierschutzbund kämpft seit Jahren gegen diese tierschutzwidrige Praxis. Nun hat der Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt in Interviews angekündigt, bis Ostern 2015 einen Fahrplan für den Ausstieg aus dem millionenfachen Kükentöten vorzulegen.

 

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Januar 9 2015

Das Tierheimduell

Münchner Kindl gegen Berliner Bär – wer spendet mehr?

TierheimduellDas Tierheimduell Berlin gegen München: Gesucht wird die tierischste Stadt Deutschlands!
Unter dem Motto „Münchner Kindl gegen Berliner Bär – wer spendet mehr?“ veranstaltet der Tierschutzverein München e.V. in enger Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein für Berlin e.V. ein freundschaftliches „Tierheimduell“.

Tierschutzverein München e.V.

Mit dem Münchner Tierheim betreibt der Tierschutzverein München eine der größten Tierschutzeinrichtungen weltweit. Dort werden auf einem 5,8 Hektar großen Anwesen jährlich rund 8.000 Haus-, Wild- und Nutztiere in Not aufgenommen, pflegerisch und tierärztlich versorgt und an neue Plätze vermittelt. Einige nicht mehr vermittelbare Tiere werden auf unserem idyllisch gelegenen Gnadenhof Kirchasch bei Erding langfristig betreut.

Tierschutzverein für Berlin e.V.

Als Träger des Tierheims Berlin (ehemals Tierheim Lankwitz) versorgt der Verein jährlich rund 10.000 Schützlinge in der „Stadt der Tiere“. Der Betrieb des modernsten Tierheims Europas kostet im Jahr mehrere Millionen Euro.

Seit Anfang Oktober läuft das Tierheimduell schon und geht noch bis zum 14.02.2015. Wer spenden möchte, kann dies entweder direkt tun oder selbst eine Spendenaktion starten. Ob im Freundeskreis, in der Schule, an der Uni, in der Firma oder im Sportverein, dem kreativen Tatendrang sind keine Grenzen gesetzt. Auf der Webseite des Tierheimduells gibt es alle Infos und den aktuellen Spendenstand.

Tierheimduell

Die Spendenkampagne „Das Tierheimduell“ der Tierschutzvereine Berlin und München ist nun offiziell beendet. Jetzt ist auch die letzte Spendendose ausgezählt und das Ergebnis steht fest: Sowohl München als auch Berlin konnten jeweils 84.139 Euro für die Tiere sammeln! Zunächst sah es so aus, als ob München mit einem Vorsprung auf’s Siegertreppchen steigt – doch dann hat eine Berliner Tierfreundin die Summe aufgerundet, so dass es nun mit Gleichstand nur einen Sieger gibt: die derzeit etwa 2.000 hilfsbedürftigen Tiere in den Tierheimen in München und in Berlin!

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November 8 2014

Streit um neues Landesjagdgesetz in NRW

Deutscher Tierschutzbund für eine Novellierung des Bundesjagdgesetzes
Deutscher Tierschutzbund für eine Novellierung des Bundesjagdgesetzes

Es geht wiedereinmal um das Thema: Dürfen Jäger weiterhin Hauskatzen abschiessen? Zuerst die aktuelle Gesetzeslage. Es geht um wildernde Katzen, wobei Hauskatzen, die sich 200 Meter ausserhalb des Grundstücks ihrer Besitzer (Haus/Garten) aufhalten, was Hauskatzen mit Freigang üblicherweise gern tun, als wildernde Katzen gelten. Viele Katzenbesitzer stellen sich deshalb die Gewissensfrage: „Soll ich meiner Katze ein glückliches Leben an der frischen Luft, in der Natur mit all ihren Sinnesreizen geben ? Oder ist mir ihre Sicherheit wichtiger und sie sollte die Wohnung besser  nicht verlassen. Eine mögliche Lösung dieses Problems ist gesichterter Freigang, vorausgesetzt man hat einen Garten und kann diesen „ausbruchsicher“ machen. Eine andere Lösung ist ein vernetzter Balkon. Denkt man an die Gefahren für Katzen mit Freigang, dann denkt man zuerst an Unfälle, Katzenhasser, Hunde oder andere Wildtiere, aber da lauert auch der Jäger. Katzen sind Familienmitglieder und es gibt nichts Schlimmeres als die Ungewissheit, wenn die geliebte Katze nicht nach Hause kommt.  „Der Katzenabschuss ist nicht sinnvoll und nicht mehr zeitgemäß“, sagt ein Sprecher von NRW-Umweltminister Johannes Remmel.

Entwurf des neuen Ökologischen Jagdgesetzes vorgelegt

In der Vergangenheit hatte es starke Kritik an althergebrachten Jagdmethoden gegeben. Hierzu zählen unter anderem die Fallenjagd, der Abschuss von Katzen und Hunden, die Ausbildung von Jagdhunden an zuvor flugunfähig gemachten Enten und die übermäßige Fütterung.

Hauskatzen dürfen nicht mehr geschossen werden

RP online 18.11.2014

Die Jagd in Nordrhein-Westfalen wird eingeschränkt. Trotz anhaltender Proteste des Landesjagdverbands verabschiedete das Landeskabinett am Dienstag in Düsseldorf einen weitgehend unveränderten Gesetzentwurf. Die Novelle soll voraussichtlich im Frühjahr vom Landtag verabschiedet werden. Die Liste der jagdbaren Arten wird kleiner. Hauskatzen dürfen nicht mehr geschossen werden, Hunde nur noch in Ausnahmefällen.

 Bundesjagdgesetz

§ 23 Inhalt des Jagdschutzes

Der Jagdschutz umfaßt nach näherer Bestimmung durch die Länder den Schutz des Wildes insbesondere vor Wilderern, Futternot, Wildseuchen, vor wildernden Hunden und Katzen sowie die Sorge für die Einhaltung der zum Schutz des Wildes und der Jagd erlassenen Vorschriften.

Landesjagdgesetz Nordrhein-Westfalen (Fn 1)

 § 25 (Fn 12) Inhalt des Jagdschutzes (Zu §§ 23, 28 Abs. 5 BJG)

(4) Die zur Ausübung des Jagdschutzes berechtigten Personen sind befugt, […] 2. wildernde Hunde und Katzen abzuschießen. Als wildernd gelten Hunde, die im Jagdbezirk außerhalb der Einwirkung ihres Führers Wild aufsuchen, verfolgen oder reißen, und Katzen, die im Jagdbezirk in einer Entfernung von mehr als 200 m vom nächsten Haus angetroffen werden.

Jagdstrecke in NRW

Die Jagdstrecke (einschliesslich Fallwild) für Katzen sah in NRW in den vergangen Jahren folgendermaßen aus (Quelle: NABU NRW):
2007/ 2008: 14.670 (davon Fallwild: 1.322)
2008/ 2009: 12.400 (davon Fallwild: 1.015)
2009/ 2010: 12.249 (davon Fallwild: 1.128)
2010/ 2011: 11.355 (davon Fallwild: 1.100)
2011/ 2012: 10.975 (davon Fallwild: 1.133)
2012/ 2013: 10.047 (davon Fallwild: 1.047)

aktuell (Quelle: Umweltministerium NRW) 2013/2014: 8.673 (davon Fallwild: 1.078)

Naturschützer und Jäger streiten sich auch in anderen Bundesländern um die Novellierung der Länderjagdgesetze.

Aktionsbündnis Jagdfreie Natur

Quelle: Haustierabschuss

Da Haustierabschuss in der Öffentlichkeit verständlicherweise ein hochsensibles Thema ist, werden Abschüsse von den Tätern selten eingestanden. Daher ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer um ein vielfaches höher liegt. […] NamhafteTierschutzorganisationen gehen davon aus, dass zwischen 250.000 und 300.000 Katzen und 20.00 bis 30.000 Hunde in Deutschland pro Jahr von Jägern erschossen oder durch Fallen brutal verstümmelt und getötet werden. […] Viele Jäger machen kein Geheimnis daraus, dass sie Katzen – wenn sich die Möglichkeit ergibt – gerne „nebenbei“ erschießen, sie anschließend verscharren oder als Verkehrsopfer getarnt auf der Straße „entsorgen“.

 Forderung:

Der Haustier-Abschuss durch Jäger muss umgehend durch eine Novellierung des Bundesjagdgesetzes und der Landesjagdgesetze strikt verboten werden. Zuwiderhandlungen müssen mit drakonischen Geldstrafen und dem Entzug des Jagdscheins geahndet werden.

Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Tierschutzpartei zum Thema Jagd

Eine Reform der Landesjagdgesetze muss her! Tierschützer mahnen seit Jahren, dass viele Regelungen der Jagdgesetzgebung nicht mehr mit dem Grundgesetz vereinbar sind, seitdem der Tierschutz zum Staatsziel erhoben wurde (Art. 20a Grundgesetz).

Deutscher Tierschutzbund e.V.

Novelle des Bundesjagdgesetzes

Seit Jahrzehnten drängen die Tier- und Naturschutzverbände in Deutschland darauf, das Bundesjagdgesetz, das in wesentlichen Teilen noch dem Reichstierschutzgesetz von 1934 entspricht, grundsätzlich zu novellieren, da es weder den modernen Anforderungen des Tierschutzes noch des Naturschutzes gerecht wird. So dürfen Jäger dem Jagdrecht zufolge beispielsweise immer noch Hunde und Katzen abschießen.Tierschutzwidrige Jagdpraktiken wie der massenhafte Abschuss von Hunden und Katzen, die mittelalterlich anmutende Fallen- oder Beizjagd oder das Töten bedrohter Tierarten müssen endlich der Vergangenheit angehören.

Lieder contra Jagd
Deutscher Tierschutzbund Liederbuch durch Anklicken als PDF anschauen/herunterladen

 

Liederbuch contra Jagd

Mit einem Liederbuch macht der Deutsche Tierschutzbund auf die zentralen Probleme der Jagd aufmerksam.

Unter den klassischen Liedern, wie sie nach der Jagd als Hornsignal geblasen werden,  findet sich jeweils ein aufklärender Text, welche Tierschutzprobleme bei der Jagd auf die einzelnen Tierarten auftreten.

Verletzungen durch Schrotkugeln

Es kommt immer wieder vor, dass verletzte Katzen dem Tierarzt vorgestellt werden. Der stellt dann fest, dass es sich um Schrotkugeln  handelt.

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Oktober 18 2014

Kleine Tiger unterstützen grosse Tiger

kleine Tiger unterstützen grosse Tiger

 

Wer wird unterstützt?

 

Raubtier- und Exotenasyl e.V. in Ansbach

Als Auffangstation sind wir die letzte Rettung für viele Tiere, die in einem Tierheim nicht unterkommen können, wie zum Beispiel Tiger und Pumas. Die Tiere, die zu uns kommen, haben in vielen Fällen eine unschöne Vorgeschichte. Sie stammen oft aus schlechter Haltung, wurden ins Land geschmuggelt oder auf dem Schwarzmarkt verkauft, illegal gehalten, oder konnten nicht ausgewildert werden.

Häppchen in Gelee mit viel Huhn im Tiger-Design

 

Lantmännen Bozita unterstützt das Raubtier- und Exotenasyl in Ansbach mit einer Sonderaktion.

mina_tiger

Häppchen in Gelee mit viel Huhn im Tiger-Design

 

Leider kommt es immer wieder vor, dass Tiger und andere Raubtiere in Europa an unfähige Halter geraten, die nicht in der Lage sind, ihnen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Einige Tiere werden illegal erworben oder vom Zoll beschlagnahmt, andere stammen aus einem Tierpark oder Zirkus, der die Tiere nicht weiter verpflegen kann. Diese Tiere können leider nicht mehr ausgewildert werden und benötigen deshalb eine artgerechte Unterkunft. Eine solche Zuflucht bildet das Raubtier- und Exotenasyl e.V. in Ansbach – Wallersdorf in Bayern. Gegründet in 2007 kümmert sich der Verein auf freiwilliger Basis um Tiger, Pumas, Affen und andere Exoten, mit dem Ziel den Tieren ein möglichst artgerechtes Leben zu bieten!
Unterstütze jetzt mit deinem Kauf das Raubtier- und Exotenasyl e.V. in Ansbach – pro verkaufter 370 g Packung im Tiger-Design spenden wir 4Cent!

 

RaubkatzenasylMina

oder bei Facebook

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Oktober 11 2014

Zoolove

ZooloveZoolove ist die neue Charity-Marke von Zooplus. Das Projekt startete am 04. Oktober, dem Welttierschutztag.

Katzensnacks, Nassfutter oder Accessoires: Zooplus spendet zehn Prozent des Brutto-Verkaufspreises jedes verkauften Zoolove-Produktes an deutsche Tierschutzorganisationen. Die Beiträge der ersten drei Monate gehen an die Münchner Tiertafel. Ein Zoolove Markenshop wird am 18. Oktober 2014 online geschaltet. Auf der Zoolove-Facebookseite,  bei Twitter und im Zooplus-Blog kann man Tierschutzvereine vorschlagen und für seine favorisierte Organisation abstimmen.  Ab Januar wird dann der nächste, von den Kunden gewählte, Spendenempfänger unterstützt.

Das ist ein unterstützenswertes Projekt, finde ich. Bis zum 15.12.2014 kann abgestimmt werden, an welchen Tierschutzverein das Geld ab Januar gehen soll. Welche Vereine zur Wahl stehen und wo abgestinmmt werden kann, das kann man im Zooplus-Blog nachlesen.

 

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